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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2026 zum Thema
»trauern«
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
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| Helga Kohler-Spiegel |
| Ein Ort für meine Traurigkeit |
| Traurigkeit ist ein Gefühl. Aber was macht sie aus? Können Menschen lernen, mit Traurigkeit umzugehen und zu leben? Was macht die Trauer mit dem Trauernden – und was macht ein trauriger Mensch mit seiner Trauer? Erste Einblicke aus anthropologisch- psychologischem Blickwinkel. |
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»Eines Tages kam die Traurigkeit zu mir, und ich habe beschlossen, ihr ein Zuhause zu geben. Meiner Traurigkeit baue ich eine Wohnung und heiße sie dort herzlich willkommen.« So beginnt das Kinderbuch Ein Ort für meine Traurigkeit von Anne Booth und David Litchfield (o.S.). »Hin und wieder«, so sagt das »Ich« in diesem Kinderbuch, »werde ich meine Traurigkeit jeden Tag besuchen. Sogar jede Stunde, wenn nötig. Manchmal werden wir uns entgegenlaufen und in die Arme fallen, uns festhalten, weinen und reden … Und ein anderes Mal sitzen wir einfach nebeneinander und sagen nichts. Gar nichts. … Manchmal werde ich zu beschäftigt sein, um meine Traurigkeit zu besuchen. |
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| REFLEXION |
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| Stephanie Witt-Loers |
| Lebensaufgabe trauern |
| Alle Menschen sind lebenslang immer wieder von Trauer betroffen. Kein Bezugssystem bleibt von Verlusten unberührt. Wissen über Trauerprozesse und - aufgaben ist wesentlich, um Betroffene sensibel zu begleiten. |
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| PRAXIS |
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| Anke Offerhaus |
| Trauern im Digitalen |
| Trauer als Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen oder den Verlust des eigenen Lebens im Fall von lebensbedrohlicher Krankheit ist eine existenzielle Erfahrung, die alle Menschen früher oder später machen. Dieser Beitrag skizziert, wie sich Trauern durch die digitale Durchdringung unserer Lebenswelt verändert und erweitert hat. |
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| DENKRAUM |
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| Ilona Nord / Elisabeth Migge / Reinhold Boschki |
| Antisemitismuskritische Bildung nach dem 7. Oktober 2023 |
| Durch den Terrorakt der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dessen politische Folgen auch für den deutschen Kontext (Goldenbogen 2023) ist für christlich- religiöse und kirchliche Bildungsarbeit eine herausfordernde Bilanz zu ziehen: In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Kirchen und Theologie zu sehr auf dem angenehmen Polster ausgeruht, dass durch die bahnbrechenden Erklärungen zum erneuerten christlich-jüdischen Verhältnis und gegen jede Form von Antisemitismus ja die wichtigsten Aufgaben schon erledigt seien. Inzwischen jedoch ist deutlich geworden: Christliche Bildung gegen Antisemitismus muss sowohl im Schulsystem wie aber auch im nonformalen Bildungsbereich der Kirchen intensiviert und strukturell verankert werden. |
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Der 7. Oktober 2023, so schreibt Eva Illouz, war ein Ereignis, das unmittelbar einen grundlegenden Bruch markierte: »Soweit ich mich erinnern kann, hat kein anderes Massaker – ob im Südsudan oder im Kongo, in Äthiopien, Sri Lanka, Syrien oder der Ukraine – im Westen und in islamischen Ländern so viele Menschen glücklich gemacht« (Illouz 10). Illouz zählt im Folgenden Presseberichte dazu auf, wo die Realisierung des grausamsten Terroranschlags auf Israel nach der Schoah öffentlich gefeiert wurde, wie etwa in New York und Paris am 8. Oktober desselben Jahres. So extrem diese Reaktionen sind, so wirkungsvoll haben sie sich doch auch in Städten und Orten, an Schulen und Universitäten in Deutschland gezeigt. |
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| AKZENT |
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| »Ich kann nicht tanzen!« Diesen Satz habe ich als Tanzpädagogin schon unzählige Male gehört. Anscheinend gehört dieser Satz zum Selbstkonzept sehr vieler Menschen und es besteht das unbedingte Bedürfnis, das auch mitzuteilen. Ich frage dann gerne zurück: »Was ist denn Tanz für dich? Was zeichnet eine tänzerische Bewegung deiner Meinung nach aus?« |
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